| Befindlichkeitsanalyse der Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes! |
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| Geschrieben von: Volkmar Klein | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, den 21. September 2006 um 00:00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Durchgängiger Vertrauens Verlust gegenüber Politik und Verwaltung Das Ergebnis der Befindlichkeitsanalyse der Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes! - Befindlichkeitsanalyse der Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes, erstellt in den Postleitzahlgebieten 52062 und 52070,
1. Erläuterungen zur Frage warum die Befindlichkeitsanalyse durchgeführt wurde. 2. Anschreiben mit Erläuterungen für die zu Befragenden. 3. Grundlagen zur Durchführung. 4. Fragebogen: "Ihre Meinung". 5. Fragebogen: "Ihre Meinung". 6. Fragebogen zu Stadt- und Kreisverwaltung, Politik, Parteien und Polizei. 7. Nachtrag zu 4 - 6 aus 2006. 8. Auswertung des Fragebogens Seite 6 - Ihre Meinung - 9. Auswertung des Fragebogens Seite 7 - Ihre Meinung - 10. Auswertung des Fragebogens Seite 8 - Stadt - Kreisverwaltung, Politik/Parteien und Polizei 12. Statistik - Angabe des Wohnortes und weitere Erklärungen der Bürger zu den Fragen 13. Weitere Erklärungen der Bürger zu den Fragen
1.2 Mit Spannung erwarteten die Bewohner des Kaiserplatzes den Fragebogen und sie warteten vergebens. Sie fragten beim Unterzeichner dieser Analyse nach und da er auf Anhieb keine Antwort geben konnte begann er mit seinen Recherchen. 1.3 Nach Auskunft der Polizei wurden die Haushaltsadressen an die der Fragebogen verschickt wurde vom Statistischen Amt der Stadt Aachen herausgegeben. Die Adressen sollten nach dem Zufallsprinzip ermittelt werden. 1.4 Nach Rückfrage beim Statistischen Amt der Stadt Aachen ist die Auskunft der Polizei Aachen insofern richtig, als das Zufallsprinzip eingesetzt wurde. Allerdings waren für die Auswahl ganz bestimmte Kriterien zu erfüllen und dazu gehörte, dass ganze Straßenzüge für das Zufallsprinzip nicht berücksichtigt wurden. 1.5 Um nun heraus zu finden wie viel Bewohner am und im Umfeld des Kaiserplatzes tatsächlich einen Fragebogen erhalten hatten hat der Unterzeichner 277 Haushalte, ebenfalls nach dem Zufallsprinzip, aus dem Telefonbuch herausgesucht, angerufen und nach dem Fragebogen der Polizei gefragt. Das erstaunliche Ergebnis: "Nicht ein einziger Haushalt hatte einen Fragebogen erhalten." 1.6 Nachdem der Unterzeichner die Polizei mit der Aussage von 277 Haushaltsvorständen bekannt gemacht hatte bekam er zur Antwort: " Das können wir uns auch nicht erklären!" 1.7 Einige Tage später kam ein Rückruf seitens der Polizei mit der Bemerkung: " Wir haben einen Fragebogen aus der Wilhelmstrasse zurück bekommen." 1.8 Aufgrund der Tatsache, dass die Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes keinen Fragebogen der Polizei erhalten haben, hat der Vorstand der Initiative Kaiserplatz e.V. entschieden eine eigene Befragung durch zu führen. 1.9 Die Ursprungsbefragung aus 2004 wurde durch eine erneute Befragung in 2006 ergänzt. 1.10 Um ein zutreffendes Bild sicher zu stellen sind die Ergebnisse beider Befragungen
II. Anschreiben an die Bewohner am und im Umfeld des Kaiserplatzes
der Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes, durchgeführt von der Initiative Kaiserplatz e.V. Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat Recherchen angestellt um heraus zu finden, wie viele Bürger am und im Umfeld des Kaiserplatzes einen Fragebogen, zu der von der Polizei im Jahre 2004 durchgeführten Umfrage, erhalten haben. Es wurden im Umfeld des Kaiserplatzes 277 Anrufe getätigt und dabei festgestellt, dass von den Angerufenen niemand einen Fragebogen erhalten hat. Aus diesem Grunde hat sich die Initiative Kaiserplatz e.V. dazu entschlossen eine eigene Umfrage, über die Sicherheit am Kaiserplatz, durchzuführen. Ergänzt wurde die Umfrage mit einjährigen Erkenntnissen nach Installation der kombinierten Wache am Kaiserplatz. Nach Fertigstellung und Auswertung der Umfrage wird das Ergebnis nun veröffentlicht. Die Befragung wurde anonym durchgeführt, der Datenschutz wurde den Befragten gegenüber garantiert. Mit Beantwortung der gestellten Fragen helfen die Bürger sich selbst um am und im Umfeld des Kaiserplatzes dieses Viertel wieder liebens- und lebenswert und damit bewohnbar zu machen. gez.: Volkmar Klein Aachen, den 19.09.2006
III.0 Grundlagen 3.1 Belastbare Umfragen sind dann als den Gesetzesmäßigkeiten nach an zu sehen, wenn mindestens 1% der Bevölkerung befragt wird. Gehen wir davon aus, dass im erweiterten Umfeld des Kaiserplatzes ungefähr 2750 Personen wohnen so müssten mindestens 28 Bewohner angesprochen werden. Die Initiative Kaiserplatz e.V. erreichte aber 157 Menschen, also das 5,6 fache des Regelsatzes. 3.4 Aus den nachfolgenden Strassen wurden die angesprochenen Bewohner interviewt: Martin-Luther-Straße 3.5 Durchgeführt wurde die Befindlichkeitsstudie in den Monaten Mai / Juni 2004 und 3.6 Die Studie besteht aus: Einem Anschreiben mit Erläuterungen an die Befragten, 15 Fragenkomplexen zum Thema: "Ihre Meinung", 9 Fragenkomplexen zum Thema: " Stadt - Kreis - Politik- und Verwaltung, 5 Fragenkomplexen im Nachtrag zum Thema: "Ihre Meinung" und, 8 Fragenkomplexen zum Thema: "Statistik",
4.1 Ist Ihre Lebensqualität im weiteren Umfeld des Kaiserplatzes mit Eröffnung
Ergänzung zu a): wenn die Möglichkeit dazu besteht ja: 87
4.4 Wenn Sie Kinder haben bereitet Ihnen das Umfeld Sorgen?
4.5 Sind Sie durch die "Szene" am Kaiserplatz selbst schon mal belästigt worden und wenn ja, welche Arten der angegebenen Belästigungen waren es?
In der Frage 4.4 sind mehrere Antworten möglich! 4.6 Ab welchem Jahr nahmen Sie die Drogenszene war bzw. begann sie Sie zu
4.7 Ist eine solche Einrichtung wie die Drogenberatung in der Nähe von Schulen
4.8 Wenn Sie über den Standort der Drogenberatung zu entscheiden hätten würden Sie für eine Verlagerung an einen Ort stimmen an dem die Bürger nicht mehr belästigt würden, auch wenn dieser Standort außerhalb der Stadtmitte wäre, unter der Voraussetzung, dass dort ein komplettes Programm zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft angeboten würde?
4.10 Halten Sie eine kombinierte Wache am Kaiserplatz, besetzt mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei, für erforderlich?
4.11 Wenn Sie sie für wichtig erachten wie sollten dann die Öffnungszeiten sein?
4.12 Greifen Ihrer Meinung nach die Mitarbeiter der Ordnungsbehörden gegenüber den Drogensüchtigen und Dealern "hart" genug durch?
4.13 Haben Sie die Ordnungsbehörden über beobachtete Straftaten schon mal informiert?
4.14 Wenn oft oder manchmal wurde Ihnen in angemessenem Zeitabstand geholfen?
4.15 Wie haben die aufnehmenden Mitarbeiter Ihren Anruf/das Gespräch entgegen genommen?
4.16 Bei genauer Beobachtung der MA der Ordnungsbehörden kann der Eindruck entstehen, dass sie mit den Junkies und Dealern bestens zu recht kommen.
V.0 Stadt-, Kreisverwaltung, Politik/Parteien und Polizei 5.1 Glauben Sie, dass die Menschen, welche die Politik der Stadt Aachen bestimmen, dass gilt sowohl für die Verwaltung als auch die Mitglieder der Parteien, genau wissen wie es hier am Kaiserplatz zugeht?
5.2 Die Frage 5.1 auf die Mitarbeiter der Polizei übertragen, wie ist da Ihre Meinung? Die Streifenbeamten, welche hier fahren, wissen durchaus was los ist.
Ob die Personen welche im Innendienst tätig sind es wissen ist fraglich?
5.3 Glauben Sie, dass alle Ratsmitglieder bzw. alle an Entscheidungen beteiligte Verwaltungsmitarbeiter die notwendige Sachkenntnis haben um eine allen
5.4 Glauben Sie den Aussagen der Verantwortlichen?
5.5 Fühlen Sie sich von den Verantwortlichen in Verwaltung, Politik und Polizei Ernst genommen?
5.6 Welche Partei hat Ihrer Auffassung nach die heutige Situation zu verantworten?
5.7 Sind Sie der Auffassung, dass die Polizei mehr tun könnte?
5.8 Oder haben Sie den Eindruck, dass es bestimmte Anweisungen von "oben" gibt?
5.9 Ist Ihrer Meinung nach die Stadt Aachen in ihrer Gesamtheit eine liebens- und lebenswerte Stadt?
VI.0 Nachtrag einer erneuten Befragung in den Monaten Mai - Juni 2006 zur Ursprungsbefragung aus 2004. 6.1 Ist Ihre Lebensqualität am und im Umfeld des Kaiserplatzes nach Eröffnung der Wache besser geworden?
6.2 Wurden Ihrer Kenntnis nach in den letzten 12 Monaten weniger Einbrüche/allgemeine Belästigungen/Überfälle oder ähnliche Taten im Umfeld des Kaiserplatzes begangen?
6.3 Halten Sie die Öffnungszeiten der Wache am Kaiserplatz für sinnvoll?
6.4 Würden Sie nach derzeitigem Kenntnisstand noch einmal an den Kaiserplatz ziehen?
6.5 Haben Sie in den letzten Monaten schon einmal darüber nachgedacht, aufgrund der Drogenberatung am Kaiserplatz und den durch die Abhängigen verursachten Folgen, vom Kaiserplatz fort zu ziehen?
VII.0 Statistik 7.1 Welcher Altersgruppe gehören Sie an?
7.2 Wann sind Sie hier her gezogen (Jahr)
7.3 Wohnort (mit Postleitzahl)
7.4 Straße mit Hausnummer: siehe Strassenaufstellung 7.5 Geschlecht:
7.6 Datum:21.09.2006
VIII.O Erläuterungen und ergänzende Aussagen der Bürger zur Auswertung IV.0 und V.0 8.2 In etwa gaben 63 % der Bürger die Auskunft, dass sie sich mit dem Gedanken anfreunden können aus diesem Viertel fort zu ziehen. Sie begründen dies mit der viel schlechter gewordenen Lebensqualität und der Angst von den Probanten angegriffen zu werden. Ca. 27 % haben in dieser Richtung bereits Überlegungen angestellt. Und nur 10 % wollen nicht weg ziehen. Hierfür wurden unterschiedliche Gründe angegeben. 8.3 Knapp 95 % der Bürger haben Angst vor der Kaiserplatz Klientel und vor allem vor den Dealern. Sie alle sind der Auffassung, dass es am Abend besser ist zu Hause zu bleiben und Fenster bzw. Türen fest zu verschließen. 8.4 Kinder werden abends nicht mehr alleine gelassen, wollen sie zu Freunden werden sie gebracht oder geholt.Besorgte Eltern wiesen ausdrücklich darauf hin, dass sie ihre Kindergarten-bzw. Grundschulkinder nicht alleine gehen lassen, sondern sie grundsätzlich 8.6 Der größte Prozentsatz der Befragten gab an, dass mit dem Jahr 2000 die Szene richtig zu stören begann. Das hat damit zu tun, dass in der Martin Luther Straße das Haus Nr. 14 fertig gestellt wurde und die Abhängigen nicht mehr in den Büschen an der Martin Luther Kirche untertauchen konnten.Selbst im Jahre 1995 nahmen immerhin noch 71 % die Szene als sehr störend wahr. 8.7 85 % sagen eindeutig, dass eine solche Einrichtung wie die Drogenberatung mit Druckraum in der Nähe von Kirchen, Kindergärten oder Schulen nichts verloren hat. Die Gefahr für Kinder in den Bann der Abhängigkeit zu geraten sei viel zu groß. Aber auch die allgemeinen Gefahren, verursacht durch die Probanten des Kaiserplatzes, seien gerade für Kinder im Alter von 4 - 10 8.8 Fasst dreiviertel der Bewohner spricht sich für eine Verlegung der Drogenberatung aus. Dabei ist interessant zu hören, dass viele Bürger die Auffassung vertreten, dass den Junkies gar nicht richtig geholfen wird. Viele der Kranken hätten keine Schul- bzw. Berufsbildung und hier müssten die Verantwortlichen ansetzen. Denn nur wenn man bei der Entgiftung anfinge, 8.12 93 % der Bürger sind der Auffassung, dass die Polizei und das Ordnungsamt einen sich im Straßenverkehr falsch verhaltenden Autofahrer härter "angeht" als das mit der Kaiserplatzklientel geschieht. Vielmehr beobachten die Befragten, dass Polizei- und Ordnungsamtsmitarbeiter mehr als nur höflich, man könnte sagen fasst schon sehr freundlich (kameradschaftlich) mit dieser Klientel umgeht, eine Verhaltungsweise die unsere Bewohner nicht nur nicht verstehen können und schon gar nicht akzeptieren wollen. 8.13 Die Befragten beschweren sich beim Interviewer über die ihrer Ansicht nach viel zu "lasche" Art der Behandlung der so genannten Kranken, haben sie (die Bürger) selbst ein Anliegen an Polizei oder das Ordnungsamt gelangen sie zu der Auffassung nicht "ernst" genommen zu werden. 8.14 Von allen Befragten sagen 73 % dass ihnen nicht oder nur halbwegs geholfen wurde, sie sind aufgrund des Verhaltens der Ordnungsbehörden von diesen sehr enttäuscht, lediglich 23 % äußern sich positiv, Aussagen welche die Leiter dieser Behörden ernst nehmen sollten. 8.15 53 % aller Teilnehmer sagen aus, dass ihr Anruf eher unfreundlich entgegen genommen wurde, was darauf hinweist, dass in Sachen "Kundendienst" viel Nachholbedarf besteht. 8 .16 Wenn 85 % der Befragten sagen, dass sie den Eindruck hätten, dass die MA der Ordnungsbehörden bestens mit den Junkies zu recht kommen, lässt das vielerlei Rückschlüsse zu.
Zu V.0 Stadt- und Kreisverwaltung, Politik/Parteien und Polizei 9.2 87 % % sind der Meinung, dass die hier fahrenden Streifenbeamtem durchaus wissen wie es am Kaiserplatz aussieht, 13 % dagegen meinen sie wissen es nicht. 9.3 Ca. 60 % der Bürger glauben, dass von den Entscheidungsträgern nicht jeder die erforderliche Sachkenntnis in der Frage: "Wie lösen wir das Problem Kaiserplatz zur Zufriedenheit aller Beteiligten"? hat und diese Tatsache wurde in den Gesprächen auch klar zum Ausdruck gebracht. 9.4 Den Aussagen der Verantwortlichen glauben 69 % nicht, während 22 % zu einem "eher nicht" neigen und nur 9 % vertrauen den Verantwortlichen. 9.5 In der Frage ob man ernst genommen wird sagen 73 % klar nein und nur 13 % sagen ja. 9.6 In der Frage welche Partei damals in erster Linie für die Drogenberatung am Kaiserplatz gestimmt hat entschieden sich 34 % für die SPD, 30 % für die Grünen, 27 % für die CDU und 9 % für die FDP. 9.7 82 % sind der Auffassung, dass die Polizei wesentlich mehr tun könnte, wenn denn die Streifenbeamten dürften, 8 % sagen nein und nur 10 % meinten kaum. 9.8 In der Frage ob es bestimmte Anweisungen "von oben" gibt" sagen 97 % ja. 9.9 Trotz der auftretenden Probleme am Kaiserplatz sagen 87 % der Bürger diesesViertels, dass Aachen in seiner Gesamtheit eine liebens- und lebenswerte Stadt ist.
10.1 Nach wie vor sind 93 % der Befragten auch heute noch der Auffassung, dass trotz der Wache die Lebensumstände am Kaiserplatz sich nicht verbessert haben. 10.2 Einbrüche/Diebstähle usw. sind nach Eröffnung der Wache nicht weniger geworden, so sagen 86 %. 10.3 Das die Öffnungszeiten der Wache nicht optimal sind sagen 99 %. 10.4 89 % würden mit dem heutigen Wissen über den Kaiserplatz nicht wieder in dessen Nähe ziehen. 10.5 Nach wie vor überlegen mehr als die Hälfte der Bewohner dieses Viertels, nämlich 55 %, sich eine andere Bleibe zu suchen, wobei der Unterzeichner aus eigener Erfahrung sagen kann, dass alleine in seinem Haus in den letzten Monaten 7 Familien ausgezogen sind und zwar alle wegen der Schwierigkeiten durch die Kaiserplatz Klientel. |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. Juli 2011 um 19:24 Uhr |



