| Geeignete Räumlichkeiten für Drogenkranke |
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| Geschrieben von: Volkmar Klein |
| Samstag, den 20. Juni 2009 um 00:00 Uhr |
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Geeignete Räumlichkeiten für die Behandlung Drogenkranker in Aachen vorhanden. Das Gesundheitsamt der Stadt Aachen wird in Kürze in die Aachen Arkaden am Bahnhof Rothe Erde ziehen. Damit werden die Räumlichkeiten des Gesundheitsamtes am Bahnhof frei und sie können für die ambulante Therapierung von Drogenabhängigen mit deren unterschiedlichen Krankheitsbildern genutzt werden. Hinzu kommt die verkehrstechnisch optimale Lage des kommunalen Gebäudes am Bahnhof, das es den Kranken und Hilfsbedürftigen gestattet, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abzureisen. Die bauliche Struktur des Gebäudes gestattet es durch seine Großräumigkeit, unterschiedlichste medizinisch-psychologische Hilfen so anzubieten, dass die Diskretion und bedarfsgruppengerechte Behandlung und Betreuung sichergestellt werden dürfte. Damit könnte die Stadt Aachen einen großen Teil der Hilfsleistungen ohne die Suche oder den Neubau eines entsprechenden Gebäudes erreichen. Ein wesentlicher Schritt dahin, die von SPD und GRÜNE beschlossene Trennung und Entflechtung der Kaiserplatz-Szene zügig und mit verhältnismässig geringen finanziellen Mitteln klar strukturiert erreichen zu können. Die Umbaumassnahmen für das Gebäude dürften sich bei zeitgemäßer Bauorganisation innerhalb von zwei bis vier Monaten realisieren lassen, da eine Widmung des Gebäudes für medizinische Aufgaben bereits seit Jahren bestanden hat. Es müssten im Wesentlichen räumliche Anpassungen und Renovierungsarbeiten aufzubringen sein. Die technische Infrastruktur steht im Grunde, da das Gebäude derzeit als Gesundheitsamt genutzt wird und demzufolge gesetzlichen Vorgaben entspricht. Im Grunde ist die Nutzung des derzeitigen Gesundheitsamtsgebäudes ein "einmaliges Schnäppchen", dem sich im Grunde die Kämmerin der Stadt, Frau Grehling, nicht verschließen kann. Denn: "billiger geht´s nimmer!". Desweiteren kann durch die Aufteilung der Gemengelage eine gezieltere polizeiliche Arbeit erfolgen, die es gestattet, die Kraft und Energie, sprich die Arbeitszeit der zuständigen Beamten noch fokussierter auf die Kriminalitätsbekämpfung zu richten. Denn, diejenigen, die aus der "Drogenschusslinie" zum Gesundheitsamt gelenkt worden sind, die sind dem kriminellen Sumpf schonmal entzogen. Es ist sollte im Grunde eine sehr wirkungsvoller Lösung. sein. Aber! Und das unterstreicht die Initiative Kaiserplatz an dieser Stelle ausdrücklich. Diese Neuorganisation der Hilfsleistungen darf keinesfalls als willkommene Morgengabe seitens des Polizeipräsidenten Klaus Oelze verstanden werden, den Kriminalitätsbrennpunkt Kaiserplatz beizubehalten. Dagegen sprechen sich die Bewohner um den Kaiserplatz ganz klar aus und werden das auch im Rahmen des Wahlkampfes thematisieren. Zudem sind die argrumentativen Widersprüche des Polizeipräsidenten am Kaiserplatz nicht aufgelöst. Denn, in Heerlen wie auch Maastricht, zeig die Polizeistrategie, dass die Fokussierung von kriminellen Gruppen auf einen Ort, kontraproduktiv ist. In den Gemeinden hat sich die Situation nach unterschiedlichen Quellen, nachhaltig verbessert und auch zu einer guten Resozialisierung der Abhängigen geführt, die menschenwürdiger und mit weniger Risiken leben können. Desweiteren unterstreicht die Initiative Kaiserplatz in dieser Verlautbarung ausdrücklich, dass sich der Rat der Stadt Aachen, die Verwaltung und auch die Polizei mit der neuen Struktur der Städteregion auseinandersetzen müssen. Aachen kann und darf nicht allein die Last der Drogen für die gesamte Städteregion tragen. Das wäre auf Grund der sozialen Belastung, aber auch finanziellen Belastung nicht nachvollziehbar. Im Klartext: die Städte und Gemeinden der neuen Städteregion Aachen, sitzen mit im Boot und müssen gemäß ihrem Bewohneranteil "mit rudern". Sollten hier keine erkennbaren Engagements und Lösungsvorschläge in der nächsten Zeit festzustellen sein, die durch klare Positionen der Parteien der Stadt Aachen, aber auch der Verwaltung der Stadt Aachen verbindlich kommuniziert werden, so wird sich die Initiative Kaiserplatz selbstverständlich mit dem Inkrafttreten der Städteregion Aachen auch in diesem Bezug zu Wort melden und das Thema beispielsweise im Internet und den Medien national wie auch international behandeln. Derzeit wird bereits an einer Modernisierung der Website wie auch einem fremdsprachlichen Auftritt gearbeitett. Die Initiative Kaiserplatz e.V. fordert an dieser Stelle die demokratischen Parteien im Rat der Stadt Aachen sowie die Verwaltung auf, noch vor Inkrafttreten der neune Städteregion Aachen ihr PARTEIÜBERGREIFENDES Lösungskonzept vorzustellen und es mit den Bürgern zu diskutieren. Selbstverständlich sind das sämtliche Bürger der Städteregion. Klar ist, dass das ein sehr arbeitsintensiver und manchmal auch kontroverser Weg sein wird, aber da muss "Die Politik" und "Die Verwaltung" durch. Nicht zu vergessen ist nämlich, dass die derzeitige Situation ursächlich durch einen Ratsbeschluss von Rot-Grün mit Billigung von Schwarz-Gelb, Ende der 90er Jahre veranlasst wurde. Das heißt, wer die Musik bestellt, der muß sie auch zahlen, will heißen: ARBEITEN! Und das aber parteien- und regionsübergreifend. |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Februar 2011 um 09:19 Uhr |


