| Drogenpolitik auf Irrwegen |
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| Geschrieben von: joka |
| Samstag, den 12. November 2011 um 14:52 Uhr |
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Liebe Kaiserplatzler und Freunde,
wie Sie wissen/wie Ihr wisst, beschränkt sich die Informationstätigkeit unserer Bürgerinitiative "Initiative Kaiserplatz e.V." nicht alleine darauf, in Aachen und der Städteregion die seit nunmehr über eine Dekade laufende miserable und rational beim besten Willen nicht zu erklärende Drogen- und Suchtpolitik zu dokumentieren, sondern eben auch über die Grenzen unzweideutig zu kommunizieren.
Mit sehr grosser Freude ist heute nun zu berichten, dass uns gestern eine wahre Trouvaille der Neuen Zürcher Zeitung als Geschenk erreichte - das NZZ-Folio vom April 1992 mit dem wunderbar treffenden Titel "Drogenpolitik auf Irrwegen". Dieser Titel ist für Aachen und die Umgebung - auch wenn fast 20 Jahre Zeitunterschied sind - natürlich weiterhin eigentlich mehr als nur brandaktuell... Unsere Informationen werden somit eindeutig erkennbar sehr wohl beachtet, bemerkt und wie hier festzustellen, auch positiv ausserhalb unserer Region begleitet. Das verbuchen wir als Punkt für uns im Spielstand!
Wenn Dinge so schleppend gehen (klemmen?) wie in Aachen, dann bleibt einem nichts weiter, wie zu Fidel-Castros "Hoch-Zeiten" und seinen nervtötenden Reden an das Volk, bestimmte Sachverhalte zu wiederholen, sie durch Wiederholung "einzuhämmern", damit sie im Hirn fest verankert bleiben: In Aachen gibt es rund 1.500 Schwerstabhängige, was grob der 0,8 % der Humanpopulation entspricht, die im Falle der Zugriffsmöglichkeit in die Abhängigkeit fällt. www.incb.org , die UN-Behörde in Wien, die sich mit diesem Thema befasst. Weder den Bürgern noch den Suchtkranken wird eine Zuwendung zu Teil, die dem Stand der Erkenntnis der Wissenschaft und medizinischen Kunst entspricht und der objektiven Notwendigkeit folgt. Aachen war, ist und wird wohl eine ewige Baustelle bleiben.
Auch nachdem nun die Städteregion Aachen die Suchthilfethematik übernommen hat und es dokumentiert und offensichtlich im Verwaltungsgebälk zwischen der Stadt und Städteregion knarzt - Zeitungsleser und Radiohörer wissen immer mehr - geändert hat sich, wie zu erwarten nichts. Die Diktion des rund 60-Seiten umfassenden Positionspapiers "Sucht" ist an keiner Stelle durch Verbindlichkeit im Sinne von Ziel- und Umsetzungsverbindlichkeit, somit im Sinne des Management MESSBARKEIT zu charakterisieren. Ein Konzert des Konjunktivs. Herr Klein hat es vorliegen. Als Maschinenbauingenieur muss man die Ingenieursweisheit rekapitulieren: "MISS ES, ODER VERGISS ES!". Handeln muss immer messbar gemacht werden können, um feststellen zu können, ob ein System funktioniert oder orientierungslos verschwendet.
Dr. med. Wolf-Dieter Müller, Volkmar Klein und ich haben noch immer dieses doch recht spezielle "Klingeln im Ohr", wohin die Reise gehen soll. Nur, der Zug, der ist noch immer nicht abgefahren - oder vielleicht ist er auch nur verpasst worden?
Ein Arzt wird auf Grund der dauerhaften Belästigungen nun seine jetzige Praxis - mit 62 Jahren! - schliessen und neue, für die Patienten definitiv sichere und belästigungsfreie Räumlichkeiten beziehen. Denn er, seine Mitarbeiterinnen und vor allem die Patienten haben die unzähligen Belästigungen, die Belagerung und auch Übergriffe schlicht und einfach satt!
Wer nun das Interesse hat, sich dieses seltene und aufschlussreiche Dokument - das besagte NZZ Folio - anschauen mag, der kann nach Rücksprache mit Herrn Klein, Tel.: (02 41) 40 90 275, M: (01 70) 832 51 95 (mail in "An:") gerne tun. Herr Klein steht natürlich auch zu sämtlichen Punkten den Medienschaffenden gerne und stets zur Verfügung. Auch zum Thema "Ärztebelagerung". Eigentlich denkt man, sind die Zeiten der Belagerungsstrategien seit dem Hochmittelalter in Mitteleuropa vorbei. Er berichtet auch sehr gerne über den parteiübergreifenden Politikverdruss, der unter Bürgern und Mitgliedern herrscht.
Schönen, sonnigen Tag dann noch!
Initiative Kaiserplatz e.V. i.A. Herbert J. Joka
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. November 2011 um 13:36 Uhr |


